Vita

 
Die Basis bildete ein Studium der Fachrichtung Landschafts- und Freiraumplanung an der Universität Hannover. Daran schloss sich eine Tätigkeit als Berater, Redakteur, Texter und Lektor/Korrektor an. Die Hinwendung von der wissenschaftlichen Planung zur Kommunikation war eine folgerichtige Entwicklung, die sich aus der konkreten Arbeit sukzessive ergeben hatte.
Im Studium konzentrierte ich mich auf die Bereiche Umwelt-, Bau- und Planungsrecht, Verwaltungsrecht sowie Regionalentwicklung, Regional- und Tourismusmanagement. Als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Landesplanung und Raumforschung der Universität Hannover war ich seit 1993 im WWW. Ich befasste mich mit dem neuen Medium und schrieb ab etwa 1995 eigene Seiten in HTML. Während meiner Tätigkeit für BTE Tourismusmanagement & Regionalentwicklung von 1993 bis 1998 redigierte und lektorierte ich Studien, Forschungs- und Projektberichte und war an der Medienarbeit für Vorhaben im Kontext umweltbezogener Tourismusentwicklung beteiligt.

Wechsel zum Internet-Startup
Im Jahr 1998 kam meine Tochter in Göttingen zur Welt. Ich reduzierte meine Arbeit in Hannover, legte mein kommunalpolitisches Mandat, das ich im Landkreis Hannover seit 1996 ausgeübt hatte, nieder und arbeitete fortan von Göttingen aus freiberuflich. Es fügte sich, dass ich zu einem jener Internet-Startups stieß, die allenthalben wie Pilze aus dem Boden schossen: der Bauhaus für Kommunikation GmbH. Ich betextete eine Website für Management-Informationssysteme und entschloss mich dann zu einer Festanstellung – zunächst in Teil-, dann in Vollzeit. Bevor Bauhaus neue Räume im Göttinger Medienhaus bezog, hatten wir einen Winter in einem ungeheizten Hinterhofdachgeschoss verbracht – zitternd und ernsthaft überlegend, ob es sich mit Handschuhen würde tippen lassen.

Redaktionsleiter im „Bauhaus“ und erste Aufträge als Freelancer
Vom Texter und „Junior-Online-Entwickler“ zum Redaktionsleiter „aufgestiegen“, baute ich in den folgenden Jahren die Kommunikationsagentur mit auf, nicht ohne daneben freiberuflich tätig zu bleiben. So schrieb ich im Jahr 2000 im Auftrag eines Düsseldorfer Medienbüros regelmäßig Beiträge für das Magazin Computerjobs24, das seinerzeit vom Verlag Data Becker herausgegeben wurde. Im selben Jahr rief mich Göttingens Stadtmarketing-Chef Mark C. Schneider ins Politik-Ressort seines Projekts “göz”, einer professionell produzierten, aber kostenlosen Zeitung, die als kommunales Sprachrohr konzipiert, aber finanziell offenbar nicht dauerhaft darstellbar war und mithin bereits nach wenigen Jahren eingestellt wurde.

Online-Produktmanagement für Kreditinstitute
Die Bauhaus für Kommunikation GmbH hatte zu jener Zeit zwei Schwerpunkte: Finanz- und Pharmakommunikation. Ich war Textchef. Für die Sparkasse Göttingen und zahlreiche weitere Institute entwickelten wir Internetauftritte und setzten etwas um, was es bis dahin im Sparkassen- und Giroverband noch nicht gegeben hatte: eine konsequente Online-Markenführung einschließlich Online-Produktmanagement. Die Konzepte dazu wurden von mir erarbeitet und sämtliche Websites von mir betextet. Im Mittelpunkt stand die Aufgabe, das gesamte Produktangebot der Kreditinstute für Privat- und Geschäftskunden mediengerecht zu kommunizieren. In den Jahren 2000 bis 2003 erledigte meine Abteilung, inzwischen auf mehrere Mitarbeiter angewachsen, die kontinuierliche Online-Redaktion einschließlich Produkteinführungen, Sonderaktionen und anderem mehr. Auch die Redaktion wöchentlicher Newsletter gehörte zum Aufgabenspektrum.

Pharmakommunikation
In der Pharmakommunikation stand die Online-Markenführung von OTC-Produkten der Merck-Selbstmedikation GmbH im Vordergrund. Meine Aufgabe war das Konzipieren und Texten der Internetangebote www.cebion.de, www.kytta.de, www.epamax.de, www.bion3.de sowie eines medizinischen Fachportals zum rheumatischen Formenkreis. Ergänzend erledigte meine Abteilung die flankierende Online-PR sowie Aktionen und Specials zum Launch der Websites.

Polis und Topos – Storyboards für Filmkonzepte der Otto Hahn Studios
Nachdem die Otto Hahn Studios GmbH, eine Agentur für Videoproduktionen, von der Bauhaus für Kommunikation GmbH übernommen worden war, gründete ich dort die Geschäftsbereiche Polis (politische Bildung) und Topos (Regional- und Tourismusmarketing) und entwarf Konzepte sowie Drehbücher und Storyboards für verschiedene Filmprojekte dieser Sparten. Als sich Bauhaus im Jahr 2002 für eine grundlegend neue Schwerpunktsetzung entschieden hatte, nämlich die Produktion vollautomatischer IT-gestützter Expertensysteme für die Pharmaindustrie, trennten sich unsere Wege.

Freelancing: Regiofacts, Lünemann, Deutsche Basalt AG
Von 2003 bis 2006 arbeitete ich freiberuflich. In diese Zeit fallen Internetprojekte unterschiedlicher Branchen, z.B. Lünemann, der Wagner-Relaunch, aber auch die Arbeit an Geschäftsberichten (Deutsche Basalt-Actiengesellschaft). Ich konzipierte das Online-Magazin Regiofacts, setzte es zusammen mit einer Werbeagentur um und betreute es in der Startphase selbst in der operativen Redaktionsarbeit.

Vom Freelancing zum crossmedialen Freelancer-Magazin: Resoom
Die Leidenschaft am Magazinmachen im Web führte mich 2006 nach Wiesbaden. Für die audeoSoft GmbH, aus der später der Peter Termöllen Verlag ausgegründet wurde, konzipierte ich das Resoom Magazine – ein TYPO3-getriebenes tagesaktuelles Online-Fachmagazin mit den Zielgruppen IT-Freelancer und IT-Personalentscheider. Auf der Grundlage des Magazins etablierte ich einen Newsletter, der wöchentlich an mehrere tausend Empfänger ausgesendet wurde. Ich akquirierte Fachautoren und sorgte für die tägliche redaktionelle Aktualisierung mit ausgewählten Agenturmeldungen und eigenen Beiträgen. Ich zeichnete themenbezogene Podcasts als Telefon- oder Präsenzinterviews mit Fachleuten auf und übernahm Postproduktion, Konfektion als mp3-Files, RSS-Syndikation und Publikation z.B. bei iTunes.
Was zunächst als reine Online-Aufgabe geplant war, entwickelte sich im Jahr 2007 zum Crossmedia-Projekt. Ich ersann ein neues Printmagazinformat, das sich speziell an freiberufliche IT-Spezialisten wandte. Opulente Bebilderung mit hochwertigen Fotos sowie Persönlichkeiten und ihre Geschichten sollten Inhalte aus IT-Technik, Unternehmensführung und Personalmanagement auf unterhaltsame Weise transportieren. Die Erstausgabe erschien zur CeBIT 2007 und stieß auf überraschend positive Resonanz bei den Zielgruppen. Zur Einführung des Magazins auf dem CeBIT-Freiberufler-Kongress zeichnete ich mehr als zehn Stunden lang Interviews mit Freelancern und Führungskräften auf. Einige davon wurden als Podcasts im Online-Magazin veröffentlicht, andere im Printmagazin abgedruckt. Letzteres erfuhr durch die enge Verflechtung mit dem Online-Medium eine Alleinstellung am Markt und hob sich vom Wettbewerb durch seine informativen und immer wieder auch provokanten redaktionelle Beiträge ab. Ich leitete die redaktionelle Produktion und steuerte die Mediengestalter, die Druckerei und die Distribution an die Kunden. Zu meinen Aufgaben gehörten in diesem Zusammenhang Verhandlungen mit dem Vertriebsdienstleister über die Konditionen zur Distribution der Auflage via Pressegrossisten an den Zeitschriftenhandel sowie die Bahnhofsbuchhandlungen. Neben der Leitung der Redaktions-Unit für das Online- und das Printprodukt oblag mir als Produktmanager die Vermarktung beider Magazine sowie die strategische Markenführung der Dachmarke Resoom. Ziel war es, beide Magazine als crossmediales Informations- und Nachrichtenangebot medienübergreifend zu präsentieren und Anzeigenkunden ein optimales Forum für ihre eigene PR zu bieten. Neben der klassischen Pressearbeit über entsprechende Internetportale und einen Redaktionsverteiler mit speziellen Redaktionskontakten sowie der Anbahnung von Content-Partnerschaften bestand meine Tätigkeit darin, prominente Multiplikatoren zu gewinnen. Ferner war ich auf Kongressen und Messen präsent und stellte über Interviews mit Präsentationen bei Freelancer-Interessenverbänden entsprechende Kontakte her.

Kaufen, wo der Profi kauft: seit 1783 Lünemann
Im Jahr 2007 wurde ich beauftragt, zum 225-jährigen-Jubiläum der Lünemann GmbH & Co. KG die Unternehmenschronik zu schreiben, in Form eines Buches herauszugeben und zusätzlich eine Broschüre zu produzieren. Wir hatten buchstäblich Schubkarren voller Aktenordner, tausende alte Fotografien und Interviews mit allen Führungskräften. Das Projekt war nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil die Zusammenarbeit mit Lünemann-Inhaberin Elke Günther und Geschäftsführer Josef Petermann hervorragend war.
Reifen und Rich Media: PR-Redakteur bei Pilot:Projekt in Hannover
Im Anschluss an diese Aufgabe wechselte ich nach Hannover. Eberhard Pilot, ehemaliger Redakteur der Wirtschaftswoche und Ressortchef Wirtschaft der BUNTE, holte mich in seine PR-Agentur. In meiner Funktion als Berater war ich an der Standort-PR für die Leipziger SinnLeffers-Dependance beteiligt. Ich organisierte Lesungen, Musikveranstaltungen, Marken-Specials und Gewinnspiele. Als PR-Redakteur gehörte ich zur Redaktion von reifenmagazin.de (Kunde: Continental AG) sowie der „Wirtschaftszeitung für Niedersachsen“, in der ich auch eigene Beiträge veröffentlichte. Das zugehörige Internetangebot www.pilotprojekt-wzn.de wurde unter meiner Federführung realisiert.

Online-Marketing via Mobile Gaming
Als Projektmanager und Ressortleiter Internet fungierte ich als Schnittstelle zwischen Redaktion und Online-Unit. Kernaufgaben des Ressorts waren Online Relations und Online-Marketing. Ich konzipierte sämtliche von der Agentur zu realisierende Internetangebote und setzte sie als Projektmanager mit zwei Web-Developern und zwei Grafikern um. Gearbeitet wurde hauptsächlich mit TYPO3, teilweise auch mit Joomla und TYPOlight. Im Anschluss an die Freigabe der jeweiligen Website wurde diese unter meiner Leitung kontinuierlich redaktionell gepflegt. Ergänzend zu den Textbeiträgen war ich für die Akquise und Produktion von Rich Media Content (Podcasts und Videos) zuständig. Neben der internen Personalführung gehörte auch die Steuerung externer Dienstleister zu meinen Aufgaben. Ich konzipierte eine PR- und Marketingkampagne zur Durchführung eines LBS-gestützten Mobile Games in Kooperation mit dem Automobilhersteller Lamborghini sowie Nokia und Intel. Unter meiner Regie wurde eine animierte Multimedia-CD zur Sponsorenakquisition produziert. Ich koordinierte die entsprechenden Dienstleister (Flash-Entwickler, Sprecher) und steuerte die Umsetzung und Produktion. Die Entwicklungsstände des Projekts präsentierte ich dem Kunden in englischer Sprache.

Fünf Milliarden Bazillen für gesunde Lurche

Bereits seit 2008 betreue ich den Tierarzneimittelhersteller re-scha als redaktioneller Dienstleister für Web, Newsletter und Beiträge in einschlägigen Branchenmagazinen. Im Zentrum steht das innovative Tierarzneimittel PT, das mit Hilfe von fünf Milliarden Laktobazillen pro Darreichungseinheit das Immunsystem von wertvollen Terrarientieren, Ziervögeln und Brieftauben entscheidend stärkt.

Nachhaltige Kommunikation: ISIS
Schwerpunkt meiner Tätigkeit in den Jahren 2009 und 2010 waren Beratung und kreative wie redaktionelle Betreuung des Hamburger Ingenieurbüros vonKampenConsult bei der Entwicklung
des Nachhaltigkeits-Qualitätsstandards ISIS, der das Dreisäulenmodell ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange erstmals in der Lebensmittelindustrie zertifizierbar gemacht hat. Für das hochkarätige Forschungs- und Entwicklungsprojekt redigierte bzw. lektorierte ich sämtliche textlichen Ausarbeitungen, produzierte Broschüren und eine Website, „ersann“ den Namen des Nachhaltigkeitsstandards (International Standard for Integrated Sustainability) und kümmerte mich um die Entwicklung der Wort-/Bild-Marke. Ein weiteres Projekt im Zeitraum 2009 bis 2010 war die Erstellung von 19 Messezeitungen als Autor und Redakteur in deutscher und/oder englischer Sprache.

Pressearbeit und redaktionelles Marketing für das Software-Unternehmen Taifun
Ende 2010 übernahm ich freiberuflich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für einen hannoverschen  Hersteller kaufmännischer EDV-Anwendungen, die Taifun Software AG. Mehrere Jahre arbeitete ich in der Folge als Presse- und Marketingreferent für das mittelständische Unternehmen. Ab etwa 2012 war ich dann jedoch fast ausschließlich für den Relaunch und die technische und redaktionelle Umsetzung der Unternehmens-Website verantwortlich.

Journalistische Schwerpunkte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Korrektorat
Dies führte mich 2013 zurück zur redaktionellen Arbeit für meine Stammkunden sowie neuen journalistischen Aufgaben. So produzierte ich etwa 2015 und 2016 tägliche Newsbeiträge für das Online-Immobilienmagazin Property Magazine und schrieb mehrere Mehrseiter für die Printausgabe, die sich an Entscheider in der Immobilienbranche richtet. Im Jahr 2016 begannen meine Korrektoratstätigkeit für das Göttinger Tageblatt und der Kurrent/Sütterlin-Transskriptions-Service. Seit 2017 betreue ich zudem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einer Kreistagsfraktion.

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